SopCast Tutorial – Free P2P Internet TV

Peer-to-Peer

Bei SopCast handelt es sich um ein Softwareprogramm, das es ermöglicht, Video Streams im sogenannten Peer-to-Peer Verfahren (SoP – Stream over P2P) zu betrachten. Peer-to-Peer bedeutet hierbei eine Querkommunikation zwischen den Teilnehmern, d.h. im Falle von SopCast, man empfängt Videodaten aus dem Netz von verschiedenen anderen Betrachtern und sendet seine empfangenen Videodaten ebenso wieder in das Netz an weitere Teilnehmer. Der Vorteil hierbei ist, dass die Videodaten nicht, wie beim Schauen eines Video-Clips oder eines -Streams auf einer Webseite, zentral von einem Server (was bei vielen Teilnehmern einen Flaschenhals darstellt), sondern von anderen Betrachtern des gleichen Kanals kommen. Man hat sozusagen zuhause einen kleinen Video-Server. Weiterhin ergibt sich daraus der Vorteil, dass umso mehr Menschen einen Kanal anschauen, dieser umso schneller puffert und umso besser der betrachtete Kanal empfangen werden kann.

Download & Installation

SopCast ist eine chinesische Entwicklung. Gesteuert wird die Kommunikation zwischen den Teilnehmern über die Server von SopCast. Daher ist die Webseite www.sopcast.com gar nicht oder nur sehr schwierig ereichbar. Daher empfiehlt sich ein Download über eine externe Webseite. Am besten man befragt seineSuchseite des Vertrauens und wählt dann eine Download Quelle, der man ebenfalls sein Vertrauen schenkt. Doch man beachte: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Aktuell befindet sich SopCast in der Version 3.2.4 und die Installationsdatei ist ca. 5MB groß. Bei der Installation auf einem Windows sind eigentlich nur die Sprachauswahl(besser “Englisch” als “Simplified Chinese” wählen, das vereinfacht die Bedienung erheblich) und die Deaktivierung der gleichzeitigen Installation etwaiger Browser Toolbars(lassen sich leider häufig bei der Installation von Freeware Software finden) zu beachten.

Betrieb und Bedienung

Auf den Betrieb als Streaming Quelle möchte ich hier jetzt nicht eingehen. Wer Interesse daran hat, seinen eigenen Kanal zu eröffnen, der findet im Netz ausreichend Informationen zu diesem Thema.

Nach dem Starten des Programms erscheint ein Anmeldefenster, in dem man als geneigter Videobetrachter die Option “Anonymes Anmelden” auswählt und den Login Button drückt. Danach erscheint das Sopcast Fenster mit einer Adresszeile und einer Kanalliste unter dem Reiter “Live Programme”. Hier kann man eine Reihe an verfügbaren Kanälen sehen, bei denen an erster Stelle die Kanal ID, dann der Kanaltitel und die Verfügbarbarkeit in eckigen Klammern zu finden ist. Der Verfügbarkeitswert sagt hierbei aus, wie gut der Kanal empfangbar ist. Ein Doppelklick auf einen Kanal, öffnet das Videofenster und der Kanal, insofern er erreichbar ist, beginnt zu puffern. Als Abspieler wird der in Windows bereits integrierte Media Player verwendet. In der rechten unteren Ecke findet man einen kleinen Pufferstatusbalken. Dieser füllt sich mit zunehmender Pufferzeit entsprechend der verfügbaren Quellen, die für einen sauberen Empfang benötigt werden. Dieser Wert sollte sich über einen Wert von 60 bzw. 70 einpendeln, da sonst ein ruckelfreies Betrachten meist nicht möglich ist. Ruckelfreiheit ist einerseits von den verfügbaren Quellen andererseits von der verfügbaren Bandbreite des heimischen Internetsanschlusses abhängig. Ist die benötigte Bandbreite höher, als über die über den Anschluss verfügbare, wird sich der Kanal nicht ruckelfrei abspielen lassen. In der Regel reicht aber ein DSL2000 Anschluss völlig aus, wobei sich viele Kanäle auch mit einem DSL1000 Anschluss gut anschauen lassen sollten. Noch als Hinweis: Während des Betriebs sollte man mit seiner Firewall alle Anfragen aus dem Netz an Windows Systemkomponenten blockieren.

Kanalauswahl und verfügbare Sender

Viele Kanäle finden sich nicht auf der integrierten Kanalliste, sondern sind nur im Netz, wie bspw. in diversen Foren, zu finden. Eine Sopcast Adresse ist meistens wie folgend aufgebaut:

sop://broker.sopcast.com:3912/<kanal-id>

Eine solche Adresse kann man in die Adresszeile von Sopcast einfügen und den Knopf mit dem Pfeil nach rechts anklicken. Dann versucht Sopcast die Adresse aufzulösen und beginnt, bei Verfügbarkeit des Kanals,mit dem Puffern und dem Abspielen des Kanals.

Wiedergabe im externen Player

Ein Nachteil bei SopCast ist das Nichtvorhandensein der Anpassungsmöglichkeit der Einstellungen für Helligkeit und Kontrast. Zumindest hab ich bis heute keine Möglichkeit dafür gefunden. Dafür kann man aber seinen eigenen Stream mit einem externen Player(VLC Player oder Windows Media Player) abfangen. Hierzu muss man nur folgende Adresse:

http://127.0.0.1:8902

als Quelle im externen Player angeben. Die Adresse http://127.0.0.1 kennzeichnet den eigenen “Server” und die Zahl 8902 sagt, welcher Port benutzt wird. Nach dem Öffnen kann man schön die Einstellungen anpassen. Manchmal ist mit dem VLC Player auch die Qualität besser, dafür kann es manchmal mit dem VLC Player dazu kommen, dass die Wiedergabe ruckelt(vorallem bei Streams mit hoher Auflösung), dann greift man am besten auf den Windows Media Player zurück.

SopFilter

Ein sehr nützliche Sache ist der SopFilter. Man findet ihn als Zip Datei, ca. 1MB groß, ebenfalls bei seinem bevorzugten Downloadanbieter. Nach der Installation kann man die SopCast Links auch direkt im Windows Media Player abspielen lassen. Sehr vorteilhaft, da man hier direkt die Helligkeit und den Kontrast beeinflussen kann. Leider kann man hierbei im Media Player den Pufferstatus nicht einsehen, woraus sich zwangsweise ergibt, dass man auf die SopCast Anwendung zugreifen muss. Weiterhin wird der SopFilter benötigt, um in Webseiten eingebettete Video Streams betrachten zu können. Man findet hierzu in der Zip Datei auch eine Beispieleinbindung.

Fazit

Mit dem SopCast Player lassen sich sehr gut Video Streams im P2P Verfahren betrachten. Voraussetzung ist aber eine hohe Teilnehmeranzahl, so dass eine ruckelfreie Darstellung möglich ist. Sportübertragungen lassen sich aber zum Beispiel meist sehr gut betrachten, wenn man auf verschiedene Sprachgegebenheiten keinen Wert legt. Generell lassen sich sehr viele chinesischsprachige Kanäle finden, da die Entwickler aus China kommen und Chinesen das hauptsächliche Publikum darstellen. Dies sollte aber kein Hinderungsgrund sein, SopCast einmal auszuprobieren. Auf einschlägigen Seiten finden sich auch sehr oft Streaming Links für SopCast.

Urlaub 2009: Ostsee Camping

Dies ist ein kleiner Rückblick auf meinen Urlaub 2009.

Die Fakten: Anfang August, eine knappe Woche, Camping Urlaub an der Ostsee, Deutsche Bahn, Rostock Torfbrücke, westlich von Graal Müritz, Campingplatz Rostocker Heide, ein hübscher Zeltstandort, nah am Strand, mitten in der Wohnwagen- und Dauercamper-Siedlung. Nervig waren die vielen Marienkäfer. Es waren tausende und nachmal ganz schön bissig. Grund für diese Plage soll, wie ich erfuhr, ein warmer Wind, der vom Meer kam, gewesen sein. Ansonsten gab es noch: Ein Besuch in Warnemünde, Alter Hafen, Hafenrundfahrt. Zum Wetter: Zu Beginn mäßig, am Ende richtig genial. So gab es doch noch ein paar schöne Sonnentage. So, nun noch ein paar Bilder zum neidisch werden, bei dem Wetter in Deutschland zur Zeit.

Bloggen auf Ohost

Dies ist mein erster Versuch eines Blogs. Was bietet sich für die ersten Gehversuche als Blogger mehr an, als ein kostenloser Webspace, wie ihn beispielsweise der werbefinanzierte Webspacehoster ohost.de anbietet. Die Konditionen klingen mehr als überzeugend: 2500 MB Speicherplatz, FTP Account, PHP5, MySQL und unbegrenzter Traffic. Nur die Größe einzelner Dateien ist begrenzt auf 3MB.

Als Blogsoftware habe ich WordPress gewählt. Es ist schnell installiert, besitzt eine sehr intuitive Benutzeroberfläche und ist komplett kostenfrei. Also runtergeladen, entpackt, wieder hochgeladen und installiert. Je nach Internetanbindung in weniger als 15 Minuten erledigt. Dann noch eines der unzähligen Themes ausgesucht(dieses schlichte Theme gefiel mir sehr gut, da es viel Spielraum für Erweiterung bietet) und schon konnte es mit dem Bloggen losgehen.

Der erste Blogeintrag benötigte aber leider noch ein kleines Extra. Am Abend zuvor war ich auf einer Abschiedsparty eines guten Freundes aus Australien und hatte einige Bilder mit meiner Digicam geschossen, die nun ins Netz gestellt werden wollten. Na gut, dachte ich mir, da gibt es ja bestimmt eine Erweiterung, in Form eines Galerie Plugins, für meine Bedürfnisse. Nach einer kurzen Recherche mit Google, ergab sich, daß mit Nextgen Gallery viele WordPress Blogger sehr zufrieden zu sein schienen. So schaufelte ich dies auch noch auf meinen Webspace.

Hier zeigten sich schon die ersten Probleme. Auf der Startseite der Bedienoberfläche, dem sogenannten Dashboard, traten die ersten PHP Fehlermeldungen auf:

Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted...

Aber das betraf bis dahin nur die Überichtsseite in der Zusammenfassung über die eingehenden Links,  die installierten Plugins und die WordPress News. Bis ich die ersten Bilder per FTP hochgeladen hatte und die Erstellung der Vorschaubilder startete. Dabei trat wiederum obiger Fehler auf, wobei keine Vorschaubilder erstellt wurden. So mussten die Vorschaubilder manuell von mir erstellt und hochgeladen werden. Ok, kein Beinbruch, musste ich doch die Bilder, aus Darstellungsgründen und Gründen der beschränkten Dateigröße, sowieso bearbeiten.

Danach kam ich auf den guten Gedanken, ein mehrsprachiges Blog(zumindest noch Englisch, dachte ich mir) zu betreiben. Ich hatte auch schnell mit qTranslate, ein interessantes Plugin gefunden. Als ich es jedoch hochgeladen und aktiviert hatte, ging auf der Bedienoberfläche nichts mehr. Wiederum der obenstehende Fatal Error. Panisch löschte ich das Plugin mit dem FTP Account wieder vom Webspace und siehe da, WordPress funktionierte sofort wieder.

Durch meine Kenntnisse als Webentwickler war mir klar, daß der Webspace der Ohost Server auf alle Benutzer aufgeteilt wird und es Beschränkungen geben muss, damit die Server nicht überlastet werden. An ein direktes Schrauben an der Serverkonfiguration war somit nicht zu denken. Unsicher war ich mir auch mit der Möglichkeit, die Konfiguration per PHP Anweisung an meine Bedürfnisse anzupassen. Schon aus den Suchergenissen von Google ergab sich mir, daß es von Ohost unterbunden worden ist, diese Anweisung zu verwenden.

Fazit: Ohost bietet für Einsteiger, die mit zeitweiligen Einblendungen von Werbung leben können, ein sehr interessantes Angebot. Anwendungen, die jedoch durch ihren Leistungsumfang mehr Arbeitsspeicher benötigen, als es die Serverkonfiguration erlaubt, sind auf den Ohost Servern nicht möglich. Man kann nur positiv in die Zunkuft schauen und darauf hoffen, daß Ohost seine Server mit mehr Power ausstatten kann.

Ryan’s Abschiedsparty

Am Donnerstag, dem 10.09.2009 erfuhr ich, daß Ryan am nächsten Morgen wieder zurück nach Australien fliegen würde. Grund ist sein Knie, welches er sich bei sportlichen Betätigungen verletzt hat. Er besitzt zwar eine Krankenversicherung, leider übernimmt sie, genau für eine solche Verletzung am Knie, nicht die Kosten. Die Welt kann so ungerecht sein!

So gab es am Donnerstagabend ein kleines Barbecue als Abschiedsfeier. Es wurde reichlich aufgetischt. Neben Chicken Wings, Rostbrätl und Bratwürsten, gab es leckeren Salat, viele Beilagen und sogar eine Torte. Natürlich floß das Bier vom Fass sehr gut, Rotwein und Rum gab es auch und der Bourbon Whiskey soll von sehr guter Qualität gewesen sein, so wie ich mir berichten ließ.

Die folgenden Bilder berichten von einem heiteren Abend. Bitte nicht über den Hintergrund wundern. Veranstaltungsort war ein (sehr) kleiner Hinterhof am Hang hinter einem Wohnhaus, welches gerade saniert wurde, im schönen Mühltal im Westen von Jena.